Die Idee des Spiegelfluges mit unseren Blanik L 13 entstand im Sommer 2002 mit dem Gedanken, Kunstflug in hoher Präzision und Perfektion auszuüben.


Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dank grossem Ehrgeiz, starkem Teamgeist und dem hohen fliegerischen Niveau der beiden Piloten entwickelte sich nach gar nicht allzu langer Zeit des Trainings eine ehrlich beeindruckende Choreographie passend zu ergreifend mystischer Musik von Ennio Morricone.


Die regelmässigen Trainingsflüge über unserer Homebase Aigen/Ennstal blieben nicht unbeobachtet und so ließ das erste Engagement auch nicht lange auf sich warten. Um den dramatischen Touch zu verstärken wurden noch Rauchkörper auf die Flügelenden geschnallt und das sollte erst der Beginn einer kleinen Erfolgsgeschichte sein ….


Nämlich: Den rund 25.000 Zusehern der Uraufführung huschten Schauer der Mystik und der Gänsehaut über die Rücken, als vor blauem Himmel ein edles Spiegelbild bestehend aus den beiden Silhouetten der markanten Segelflugzeuge einen Kreis über das Ennstal zog…


Die elegante Lautlosigkeit verbunden mit der Dramatik der begleitenden Musik ließ eine harmonische Einheit entstehen, die sich in überraschender Begeisterung der Besucher wiederfand.


Das Echo war enorm. Noch im selben Jahr folgten weiter Vorführungen, sogar über die Region hinaus war man bereits bekannt. Die Ästhetik dieser Form der Fliegerei, nämlich der grosse Kontrast zum lauten, schnellen Düsenjet vermittelt in gewisser Weise Zeitgeist.

Wie alles begann

Sommer 2002

Kurt Tippl, Martin Strimitzer und Gerfried Heinzle als „Blanik-Spiegelflugteam“, HS-WM Aigen/Ennstal